Smart Home – Smart Car – Smart City – Smart Country – Digitalisierung um jeden Preis?

In diesem Monat beschäftigt sich der Humanistische Treff Bremen mit der zunehmenden Digitalisierung unserer Lebenswelt. Der technische Aspekt steht hierbei nicht im Vordergrund. Auch er drohende Verlust vieler Arbeitsplätze durch den Einzug der Digitalisierung im Rahmen von “Industrie 4.0” soll nur am Rande betrachtet werden.

Stattdessen werden die oben genannten “Smart – Welten” näher erläutert und ihre Folgen fĂĽr das gesellschaftliche Miteinander kritisch beleuchten:

  • ist die Smart – Welle  ein Baustein fĂĽr einen Ăśberwachungsstaat ?
  • ist die Austattung aller Lebensbereiche mit Elektronik ökologisch vertretbar?
  • ist die Smart – Welle ein Angriff auf unsere Grundrechte ?
  • ist es ein Menschenrecht, analog leben zu können?

Über diese und eine Reihe weiterer spannender Fragen möchten wir mit Euch in eine rege Diskussion kommen.

Wir treffen uns am 06.02.2019, wie immer, ab 19.30,
im Hotel Heldt in der Friedhofstr 41.

 

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100 Jahre Frauenwahlrecht – (k)ein Grund zum Feiern?

  • Frauen konnten in Deutschland am 19. Januar 1919 erstmals auf nationaler Ebene ihr Wahlrecht nutzen. Das Bild zeigt ein Braunschweiger Wahllokal zur Reichstagswahl 1931.

Das Frauenwahlrecht wurde viele Jahrzehnte lang gegen bestehende Vorurteile und gesellschaftliche Konventionen von aufgeklärten, mutigen Frauen eingefordert und erkämpft. Am 12. November 1918 wurde es endlich in Deutschland vom Rat der Volksbeauftragten verkündet. Erstmals war es damit möglich, dass auch der weibliche Teil der Bevölkerung sich durch das Wahlrecht aktiv an der Gestaltung der politischen Machtverhältnisse beteiligen und sich für eigene und allgemeine Anliegen und Rechte politisch einbringen konnte.
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RĂĽckblick Herbsttagung 2018:

Podium mit Horst Juninger und Tatjana Schnell, Moderation Ralf Schöppner

Die moderne Gesellschaft ist geprägt von weltanschaulich-religiösem Pluralismus und der seit Jahren abnehmenden Bindungskraft großer Mitgliedsorganisationen wie Kirchen, Parteien oder Gewerkschaften. Die Beispiele der Muslim_innen und der Humanist_innen zeigen, dass Mitgliederzahlen einer spezifischen Organisation oder eines Verbands nicht unbedingt Aufschluss geben können über die gesellschaftliche Relevanz von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften insgesamt, so der Ausgangspunkt der Tagung.

Was sind aber stichhaltige und praktikable Kriterien der Zugehörigkeit? Welche Rolle spielt die Teilnahme an den sozialen, kulturellen und pädagogischen Angeboten der Gemeinschaften? Lassen sich spezifische weltanschauliche und religiöse Praxen als Zughörigkeitskriterien definieren? Gibt es gar “Säulen des Humanismus” – analog zu den fĂĽnf Säulen des Islam, auf die der Konferenztitel anspielt? Diesen Fragen wurde im ersten Panel der Tagung nachgegangen.
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