Humanistische “Militärseelsorge” – Geht das ĂĽberhaupt ?

Die Bundeswehr bei einem Staatsakt.
Am 29. Juni 2019 hat sich der HVD-Niedersachsen eine Erklärung zur Einführung Humanistischer Beratung und Seelsorge zu eigen gemacht, die auf einer Bildungstagung in Aurich verfasst wurde.
Der HVD-Bremen wird sich im Rahmen seines monatlich stattfindenden Gesprächskreises mit diesem Thema auseinandersetzen. Grundsätzliche Diskussionsgrundlage wird die Frage sein, welche Art von “Seelsorge” oder Lebensberatung / Betreuung Humanisten in der Alltagspraxis leisten können, und ob diese Beratung/Betreuung auf Militär / Feuerwehr / Polizei etc. ausgedehnt werden sollte.

Datum / Uhrzeit:
04.09.2019, 19:30 Uhr

Ort:
Hotel Heldt
FriedhofstraĂźe 41
Bremen

 

Auricher Erklärung

“Wir TeilnehmerInnen des 110. Bildungswochenendes des HVD Regionalverbandes Weser-Ems mit dem Titel ‘Sinnfindung in der Krise: Humanismus, Trost, Bewältigung’ haben uns vom 15. bis 16. Juni in Aurich intensiv mit der Thematik humanistischer Beratung und Seelsorge auseinandergesetzt.
Die Monopolstellung der Religionsgemeinschaften im Tätigkeitsfeld der Seelsorge in Krankenhäusern, der Justiz, bei der Polizei, im Rettungswesen und in der Bundeswehr halten wir für nicht hinnehmbar.
Wir sehen den Humanistischen Verband Deutschlands in der Verantwortung, diese Ungerechtigkeit gegenüber nichtreligiösen und humanistisch eingestellten Menschen zu beseitigen.
Angesichts der jüngsten Entscheidungen der Verteidigungsministerin, mit jüdischen und muslimischen Gemeinschaften Verträge über jeweils eigene SeelsorgerInnen und die Beteiligung am so genannten lebenskundlichen Unterricht abzuschließen, fordern wir den HVD Bundesverband auf, sich jetzt für die Einführung Humanistischer BeraterInnen/SeelsorgerInnen in der Bundeswehr einzusetzen.
Es ist wichtig, diese historische Chance zur Gleichstellung nichtreligiöser Menschen zu nutzen.”

“Humanistische “Militärseelsorge” – Geht das ĂĽberhaupt ?” weiterlesen

Please follow and like us:
Diesen Beitrag teilen:

CSD – Bremen 2019

CSD-Demo in Bremen am 31. August 2019

Der Christopher Street Day findet am 31.08.2019 statt und steht unter dem Motto “40 Jahre CSD in Deutschland”. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren. Details zum Ablauf werden rechtzeitig über die Homepage des CSD, den E-Mail-Newsletter und den Medien bekannt gegeben.

Die Wurzeln

Der CSD erinnert an den ersten bekanntgewordenen Aufstand von Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten gegen die Polizeiwillkür in der New Yorker Christopher Street im Stadtviertel Greenwich Village im Sommer 1969. Seitdem wird in New York am letzten Samstag im Juni, dem Christopher Street Liberation Day, mit einem Straßenumzug an dieses Ereignis erinnert. Daraus ist eine weltweite Tradition geworden, im Sommer Demonstrationen für die Rechte von Schwulen und Lesben sowie der ganzen “Regenbogen-Community” abzuhalten.

Der HVD-Bremen nimmt mit einem eigenen Transparent und hoffentlich vielen Menschen am CSD-Bremen teil. Wir treffen uns in der Zeit ab 11:30 Uhr im Bereich zwischen Goetheplatz  und Altenwall. Kommt zahlreich und unterstützt uns und den CSD-Bremen!

Falls Ihr Fragen zur Demo und zu unserer Teilnahme habt, schreibt uns unter info@hvd-bremen.de oder ruft uns an unter +49  157 241 3739

Please follow and like us:
Diesen Beitrag teilen:

Gesetzentwurf zu § 219a: Ein fauler Kompromiss zur Verfestigung längst überholter Gesetzgebung

  • Aktivistin beim Aktionstag am 26. Januar 2019, bei dem bundesweit fĂĽr die ersatzlose Streichung von § 219a demonstriert wurde.
    Foto: Juliane Kremberg

 

Ungewollt Schwangere und die sie versorgenden Ärzt*innen benötigen weder staatliche Bürokratisierung noch zweifelhafte Studien zum seelischen Befinden nach Abbrüchen, sondern unterstützende Haltung und Maßnahmen des Staates zur Förderung des Selbstbestimmungsrechts im Rahmen der reproduktiven Gesundheit, so eine aktuelle Stellungnahme des HVD-Bundespräsidiums.

“Gesetzentwurf zu § 219a: Ein fauler Kompromiss zur Verfestigung längst ĂĽberholter Gesetzgebung” weiterlesen

Please follow and like us:
Diesen Beitrag teilen: