CSD – Bremen 2019

CSD-Demo in Bremen am 31. August 2019

Der Christopher Street Day findet am 31.08.2019 statt und steht unter dem Motto “40 Jahre CSD in Deutschland”. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren. Details zum Ablauf werden rechtzeitig über die Homepage des CSD, den E-Mail-Newsletter und den Medien bekannt gegeben.

Die Wurzeln

Der CSD erinnert an den ersten bekanntgewordenen Aufstand von Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten gegen die Polizeiwillkür in der New Yorker Christopher Street im Stadtviertel Greenwich Village im Sommer 1969. Seitdem wird in New York am letzten Samstag im Juni, dem Christopher Street Liberation Day, mit einem Straßenumzug an dieses Ereignis erinnert. Daraus ist eine weltweite Tradition geworden, im Sommer Demonstrationen für die Rechte von Schwulen und Lesben sowie der ganzen “Regenbogen-Community” abzuhalten.

Der HVD-Bremen nimmt mit einem eigenen Transparent und hoffentlich vielen Menschen am CSD-Bremen teil. Wir treffen uns in der Zeit ab 11:30 Uhr im Bereich zwischen Goetheplatz  und Altenwall. Kommt zahlreich und unterstützt uns und den CSD-Bremen!

Falls Ihr Fragen zur Demo und zu unserer Teilnahme habt, schreibt uns unter info@hvd-bremen.de oder ruft uns an unter +49  157 241 3739

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Gesetzentwurf zu § 219a: Ein fauler Kompromiss zur Verfestigung längst überholter Gesetzgebung

  • Aktivistin beim Aktionstag am 26. Januar 2019, bei dem bundesweit fĂĽr die ersatzlose Streichung von § 219a demonstriert wurde.
    Foto: Juliane Kremberg

 

Ungewollt Schwangere und die sie versorgenden Ärzt*innen benötigen weder staatliche Bürokratisierung noch zweifelhafte Studien zum seelischen Befinden nach Abbrüchen, sondern unterstützende Haltung und Maßnahmen des Staates zur Förderung des Selbstbestimmungsrechts im Rahmen der reproduktiven Gesundheit, so eine aktuelle Stellungnahme des HVD-Bundespräsidiums.

“Gesetzentwurf zu § 219a: Ein fauler Kompromiss zur Verfestigung längst ĂĽberholter Gesetzgebung” weiterlesen

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  • Das Denkmal fĂĽr die ermordeten Juden Europas in der Berliner Innenstadt erinnert an die rund sechs Millionen Juden, die unter der Herrschaft Adolf Hitlers und der Nationalsozialisten ermordet wurden.
    Foto: Francesco Tortoli (CC BY-NC-SA 2.0)Das Denkmal fĂĽr die ermordeten Juden Europas in der Berliner Innenstadt erinnert an die rund sechs Millionen Juden, die unter der Herrschaft Adolf Hitlers und der Nationalsozialisten ermordet wurden.
»Heute vor 74 Jahren, am 27. Januar 1945, wurde das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau befreit. Seit 1996 wird an diesem Tag in Deutschland der Opfer des Nationalsozialismus gedacht und auch an diejenigen erinnert, die den Nazis Widerstand leisteten. In der heutigen Zeit, in der es kaum noch Menschen gibt, die damals lebten, erscheint es nötiger denn je, die Erinnerung an die Ungeheuerlichkeit wachzurufen, die zur Zeit des Nationalsozialismus millionenfach durch die deutsche Gesellschaft begangen wurden.

“Jede Debatte ĂĽber Erziehungsideale ist nichtig und gleichgĂĽltig diesem einen gegenĂĽber, daĂź Auschwitz nicht sich wiederhole” – dies schrieb Theodor W. Adorno Mitte der 60er Jahre in seinem Text Erziehung nach Auschwitz. Auch wir Humanist*innen mĂĽssen uns zwingend die Frage stellen, ob unsere Ideale verhindern könnten, dass wir zu Mitläufern in einer entmenschlichenden Gesellschaft werden. Es ist nötiger denn je, Aufmerksamkeit fĂĽr rassistische, rechtsextreme und menschenverachtende Tendenzen zu schaffen, die heute wieder Einzug in unsere Gesellschaft und die Politik halten – und wir mĂĽssen uns aktiv dagegen stellen.

Keinesfalls dĂĽrfen uns freie MeinungsäuĂźerung, berechtigte Kritik an Religionen oder unberechtigte Angst vor Fremden zu Hass oder Mitleidlosigkeit gegenĂĽber Menschengruppen fĂĽhren. Antifaschismus ist keine politische Strömung, sondern essentieller Teil unseres humanistischen Wertesystems. Es kann nicht sein, dass heute allen Ernstes in der deutschen Gesellschaft diskutiert wird, ob die Parole “Nazis raus” gesagt werden dĂĽrfe.

Im Nationalsozialismus wurde die jüdische Bevölkerung entmenschlicht, zum Sündenbock allen Übels gemacht und systematisch vernichtet. Und auch heute gibt es wieder Tendenzen (religiöse) Minderheiten zum Feindbild zu stilisieren. Geschichte wiederholt sich, sagt man. Aber diese Geschichte darf sich niemals wiederholen. Dafür müssen auch wir Humanist*innen einstehen.«

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